Bericht über die WSA WM Dryland 2019

WSA World Championship

Am 17.11 und 18.11.2019 fand die Dry Weltmeisterschaft der WSA in Großbritannien statt. Eine kleine, aber feine Gruppe machte sich auf den Weg anstatt nach Ströhen zur DM, die parallell stattfand, zu fahren. Die Reise hat allen viel abverlangt, den Mushern auf den engen englischen Straßen mit Linksverkehr und den Hunden auf dem Trail – aber dazu gleich mehr….

Leider hatte das Wetter nicht mitgespielt, es hatte wie in den 2 Wochen zuvor auch am Freitag und Samstag geregnet, nur am Sonntag gab es eine Regenpause, was den Veranstaltern einige Probleme bescherte.

Natürlich war der Stake Out Platz nach kurzer Zeit schlammig und die Hunde standen tief im Matsch. Der ausrichtende Verein hat kurzerhand den Stake Out Platz an trockene Stellen verlegt – somit konnten die, die schon da waren, sich trocken stellen und der Rest musste erst gar nicht in den Schlamm. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle an den AMWA für die Bemühungen.

Der Nationeneinmarsch wurde vom Starkregen überschattet, was aber die Musher nicht daran hinderte zahlreich teilzunehmen.
Auch der Trail musste am Freitag verlegt werden, da er so nicht fahrbar war. Der AMWA und die WSA arbeiteten bis Samstagmorgen an einer Alternativstrecke. Das Fazit zu der neuen Strecke nach Begehung:  „sehr anspruchsvolle technische und enge Strecke“. Für ein 8-Hunde Team nicht sehr unproblematisch und für die Biker- und Scooterfahrer sehr anstrengend durch die schlammigen Bergaufpassagen, definitiv keine Highspeed Strecke! Der Rennleiter appellierte an die Musher mit Köpfchen zu fahren und die Bremse zu benutzen. An der heikelsten Stelle der Strecke, der engen S-Kurve mit herausstehendem Baumstumpf, platzierte sich der Rennleiter persönlich als Streckenposten. Das deutsche Team kam am ersten Renntag im Großen und Ganzen gut über den Trail, von 2 Stürzen beim Scootern mal abgesehen. Die Zeitnahme funktionierte auch bis auf paar kleine Fehler, welche aber durch die Ziel-Videoaufnahmen schnell geklärt werden konnten.

Beim Musher Dinner konnte man aus drei Gerichten wählen und das Ambiente war sehr schön, nur war es leider ziemlich kalt.
Am zweiten Renntag hatte es zwar aufgehört zu regnen, doch der Trail war natürlich noch unverändert schlammig. Für die Biker und Scooter wurde die Strecke leicht verändert, um es ihnen etwas zu erleichtern.

Das kleine deutsche Team konnte eine Goldmedaille mit Stefanie Wunsch in DSW1 und einer Bronzemedaille in DSM1 mit Alexej Minin einfahren. Ralf Seiffert erreichte einen guten 4 Platz in der 8 Hunde Klasse. An dieser Stelle noch mal herzlichen Glückwunsch an die drei.
Alle Ergebnisse könnt ihr unter http://box5558.temp.domains/~wsadryla/result-day-two/ nachlesen

Mit lieben Grüßen
Dagmar Wojcik
 – Teamleader

By |2019-12-07T12:32:42+00:00Dezember 7th, 2019|Aktuell, Mitglieder informieren, Rennberichte, VDSV News|Kommentare deaktiviert für Bericht über die WSA WM Dryland 2019