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MOT 2026 – Mushers Of Tomorrow

4. August 2026
Quelle: VDSV

MOT 2026 – Mushers of Tomorrow

Eine Woche voller Hundesport, neuer Erfahrungen, sportlicher Herausforderungen und echter Gemeinschaft: Beim Camp „Mushers of Tomorrow 2026“ konnten die teilnehmenden Jugendlichen nicht nur viel lernen, sondern auch neue Freundschaften schließen und über sich hinauswachsen.

Was sie während dieser besonderen Woche erlebt haben und welche Momente ihnen besonders in Erinnerung geblieben sind, erzählen sie am besten selbst.

Canicross-Training (Mika)

Im Camp MOT 26 haben wir uns morgens um 7 Uhr am Parkplatz zum Canicross-Training getroffen. Von dort sind wir ein Stück in den Wald gelaufen. Dort haben wir zuerst ungefähr 300-Meter-Intervalle gemacht. Später hatten wir auch ein 1-gegen-1-Intervall, bei dem jeder einzeln mit seinem Hund gelaufen ist. Dabei haben wir geübt, mit den Hunden links oder rechts abzubiegen.

An einem anderen Tag sind wir dann 200-Meter-Intervalle gelaufen. Während der Pausen konnten die Hunde am See Wasser trinken und sich kurz ausruhen.

Die Woche im MOT 26 hat mir richtig viel Spaß gemacht. Ich habe beim Canicross einiges gelernt und konnte viele neue Erfahrungen sammeln. Es war eine coole Woche.

Der Besuch von Team Sørlie (Stina)

Am Freitag wurde das Camp von Team Sørlie besucht. Das Team besteht aus zwei Leuten: Robert Sørlie und Ingvild Gabrielsen.

Sie fahren Longdistance-Rennen und haben ungefähr 25 Hunde und noch zehn Welpen. Außerdem hat Team Sørlie mehrere Hunde zur Verfügung gestellt. Diese konnten von den Teilnehmern genutzt werden, die keinen Hund mitbringen konnten und sich während des Camps selbst um einen Hund kümmern mussten.

Am Freitagnachmittag haben Robert und Ingvild von ihrem Leben, den Hunden und dem Training erzählt. Zudem haben wir erfahren, welche Rennen sie fahren und was noch alles zu einem Longdistance-Musher dazugehört.

Ich fand die Präsentation superinteressant und konnte einen viel besseren Eindruck von den beiden bekommen. Es war supercool, einen so bekannten Musher persönlich kennenzulernen.

Zudem habe ich die beiden im Februar in Røros über die 650 Kilometer starten sehen. Sehr beeindruckend!

Ich fand, das Camp MOT war wieder eine der schönsten Wochen des Jahres. Man konnte superviel lernen, neue Freunde kennenlernen und Kontakte knüpfen.

Ich freue mich jetzt schon auf nächstes Jahr.

Eine perfekte Woche (Anna)

Mushers of Tomorrow war eine tolle, anstrengende und einfach perfekte Woche. Ich habe viel gelernt, neue Freunde gefunden und bin über meine eigenen Grenzen hinausgegangen.

Das Camp hat mir gezeigt, dass ich mehr kann, als ich vorher gedacht habe. Besonders schön zu sehen war, wie mir meine Leihhündin von Tag zu Tag mehr Vertrauen und Aufmerksamkeit geschenkt hat. Wir sind in der Zeit ein gutes Team geworden.

Auch die Coaches haben die Woche zu etwas Besonderem gemacht. Sie waren nicht nur tolle Coaches, sondern wurden mit der Zeit auch Freunde. Man konnte sich super mit ihnen unterhalten, viel lachen und einfach gemeinsam Spaß haben.

Ich hoffe sehr, dass nächstes Jahr alle Teilnehmer und Coaches wieder dabei sind.

Ein Highlight der Woche war der Entertainment Evening. Jedes Team hat eine kleine Aufführung gezeigt, die während der Woche vorbereitet wurde. Manche haben ein Lied gesungen, andere ein Gedicht vorgetragen, ein Quiz gemacht oder etwas anderes auf die Beine gestellt.

Unser Team hat das Lied „Sweet Caroline“ umgedichtet und lustige Geschichten und Fun Facts über das Camp und die Coaches eingebaut.

Der Entertainment Evening war auch die letzte Team Competition der Woche. Danach haben die Coaches in geheimer Abstimmung die Gewinner ausgewählt. Dabei wurden auch die Ergebnisse aller Team Competitions zusammengetragen.

Nach der Siegerehrung gab es noch eine kleine Party, bei der alle zusammen gefeiert und den letzten Abend der Woche genossen haben.

Der Triathlon (Finja)

Einer meiner Lieblingsmomente war der Triathlon. Wir warteten auf das Startsignal. Es begann mit 2,5 Kilometern Scooter oder Bike. Der Weg verlief zunächst auf Schotter, bergauf und bergab und schließlich über einen matschigen Trail. Man musste häufig schieben, da die Hälfte des Weges unter Wasser stand oder die Bretter zu rutschig waren, um darüberzufahren.

Scootern war für mich der anstrengendste Teil. Am See angekommen, zog ich meine Jacke aus, da es ziemlich kalt war. Zusammen mit Lilien rutschte ich ins Wasser, das erstaunlich viel wärmer war als gedacht. Nun galt es, 50 Meter Schwimmen zu bewältigen. Das ist mein Lieblingspart!

Aus dem Wasser raus und durchs Unterholz zurück auf den Schotterweg, um einen Kilometer bis zum Ziel zu rennen. Dabei wurde uns wieder warm.

Dort warteten wir auf alle und holten unsere Scooter. Zwischendurch überlegten Lilien und ich, ob wir noch einmal schwimmen sollten, verwarfen den Gedanken aber schnell wieder und freuten uns auf warme, trockene Kleidung.

Es war mega!

Matschfußball (Lillit)

Am Mittwoch haben wir etwas sehr Lustiges gespielt, und zwar Matschfußball. Das Ganze hat auf einem Moor stattgefunden. Dadurch war es sehr schwer zu rennen und dabei seine Schuhe nicht zu verlieren.

Wir wurden in zwei Teams aufgeteilt und haben gegeneinander gespielt. Das Besondere war, dass die Coaches mitgespielt haben.

Während des Spiels haben wir uns alle gegenseitig umgeworfen und mit Matsch beworfen. Es hat sehr viel Spaß gemacht und am Ende hat mein Team gewonnen.

Bevor wir duschen durften, mussten wir erst in den See gehen, damit der ganze Matsch abging und das Bad nicht so dreckig wurde.

Es war ein sehr lustiges Erlebnis und wir werden uns bestimmt noch länger daran erinnern.

Die Night Games (Enya)

In der zweiten Nacht wurden wir mitten in der Nacht von unseren Coaches geweckt und sollten nach draußen kommen. Nach einem kleinen, aber anstrengenden Warm-up wurden uns die Augen verbunden. Ohne jegliche Orientierung wurden wir zu Autos gebracht und mit Leinen davor festgebunden.

In vier Gruppen mit jeweils ungefähr 13 Leuten haben wir dann die Autos bis zu einer Wiese gezogen. Dort angekommen, mussten wir Paletten vom Eingang der Wiese in die dem jeweiligen Team zugeteilte Ecke tragen.

Als alle Paletten verteilt waren, gab es noch ein paar Challenges mit den Paletten. Diese wurden jedoch dadurch erschwert, dass wir uns auf einer Moorwiese befanden, in deren wässrigem Boden man schnell einsank.

Um zurück zum Camp zu kommen, sollten wir zusammen mit den Paletten durch den Wald gehen. Das wurde uns von den Coaches erschwert, die uns währenddessen suchten. Wenn sie uns im Wald entdeckten, mussten wir als Strafe zwei Minuten lang Burpees machen.

Wenn sie uns aber auf der Straße erwischten, mussten wir die Paletten ablegen, zurück zur Wiese und anschließend wieder bis zu dem Punkt rennen, an dem wir erwischt worden waren.

Der Umstand, dass wir die ganze Zeit mit Leinen an die anderen gebunden waren, mit denen wir auch das Auto gezogen hatten, machte die Spiele nur noch lustiger.

Insgesamt fand ich die MOT-Woche sehr cool und es hat richtig viel Spaß gemacht. Es war eine sehr lehrreiche Woche und ist definitiv eine Empfehlung für alle.

Skirollern (Emilie)

Dieses Jahr durfte ich bereits zum zweiten Mal am „MOT – Mushers of Tomorrow“-Camp in Norwegen teilnehmen!

Dieses Mal war die Aufregung im Vorfeld nicht ganz so groß, die Vorfreude auf das Wiedersehen dafür umso riesiger. Die Woche war einfach perfekt: Es wurde unglaublich viel gelacht und wir hatten jede Menge Spaß.

Ich konnte viele neue, spannende Erfahrungen sammeln, Unbekanntes ausprobieren und von großartigen Trainern lernen – einfach fantastisch! Neben tollen Hunden erwarteten uns sportliche Tage voller abwechslungsreicher Aktivitäten.

Ich möchte nächstes Jahr unbedingt wiederkommen! Beim Abschied flossen sogar ein paar Tränen. Dieses Camp kann ich von ganzem Herzen weiterempfehlen. Es ist eine Erfahrung fürs Leben und unglaublich bestärkend, den echten Musher-Geist zu spüren und nur von Menschen umgeben zu sein, die dieselbe Leidenschaft teilen.

Ein persönliches Highlight war für mich das Rollerski-Fahren. Durch meine Familie wurde mir der Wintersport quasi in die Wiege gelegt und so durfte ich von meinem Opa das Skifahren und Skaten lernen. Ich liebe den Wintersport mit den Hunden, sei es beim Schlittenfahren oder beim Skijöring.

Das Fahren auf Skirollern war allerdings eine völlig neue Erfahrung für mich. Wir konnten die Aktivität im Rahmen einer „Activity of Choice“ – Running, Bike, Strength oder Rollerski – wählen. Ich entschied mich für Rollerski, um etwas Neues auszuprobieren, obwohl ich es vorher noch nie gemacht hatte.

Nach einer kurzen Autofahrt vom Camp erreichten wir die Skirollerbahn, wo uns perfekte Trainingsbedingungen erwarteten. Dort schnallten wir die Skischuhe an und ab ging es auf die Piste!

Zuerst versuchte ich, ein Gefühl dafür zu bekommen. Das fiel mir gar nicht so schwer, da ich bereits Erfahrung im Skifahren und Inlineskaten hatte. Danach lernten wir das Bremsen, was vollen Einsatz der Beinmuskeln erforderte.

Wir probierten verschiedene Techniken aus dem Skifahren aus, drehten Runden ohne Stöcke, um unsere Technik zu verbessern, und absolvierten einen Slalom für die richtige Kurventechnik.

Es hat unglaublich viel Spaß gemacht, ging aber viel zu schnell vorbei. Die beiden Coaches Stine und Oda haben das Training toll geleitet. Ich bin so froh, dass ich etwas Neues ausprobiert habe!

Zu Hause will ich unbedingt weiterüben, um mein Können auf den Skiern noch weiter zu verbessern.

Ich bin unendlich dankbar für diese unvergessliche Zeit!

Die Team Competitions (Leo)

Hallo, ich bin Leo. Ich war bei MOT 2026 dabei und werde etwas über die Team Competitions erzählen. Die Team Competitions waren immer schön, aber auch körperlich und mental anstrengend. Wir haben viele verschiedene Sachen gemacht – vom Kanufahren und Laufen bis zum Kuchendekorieren und Erraten, was alles in einem Smoothie enthalten ist.

Aber jetzt erst einmal zum Anfang: Wir wurden in verschiedene Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe hatte ihre eigene Farbe. Meine Gruppe hatte die Farbe Orange. Wir waren eine der kleinsten Gruppen, doch das hat uns nicht unterkriegen lassen. Wir haben alle Aufgaben mit Freude, Teamgeist und Kampfgeist gemeistert.

Ein Beispiel ist die erste Team Competition. Wir bekamen ein Blatt mit verschiedenen Aufgaben und hatten zwei Stunden Zeit, um so viele wie möglich zu erledigen. Für jede Aufgabe gab es eine bestimmte Punktzahl. Wir mussten zum Beispiel eine menschliche Pyramide bauen, 20 Leuten ein High Five geben oder einfach jemandem helfen.

Eine Aufgabe, die mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, war die, bei der man das Lied „I Want It That Way“ auf eine kreative Art singen musste. Wir haben dafür die bekannte Szene aus „Brooklyn Nine-Nine“ nachgespielt. Wer sie nicht kennt, sollte sich die Serie unbedingt anschauen. Das hat richtig viel Spaß gemacht.

Aber nicht nur die Team Competitions waren toll – das ganze Camp war einfach super. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und die Coaches waren ebenfalls großartig.

Wir hatten oft nur wenig Schlaf, weil wir einfach lange wach geblieben sind und Spaß hatten. Trotzdem mussten wir jeden Morgen früh aufstehen, um zum Dog Training zu gehen.

Es war eine richtig schöne Zeit und ich freue mich schon auf das nächste Jahr.

Dressage mit Hund (Lilien)

Das Camp hat mir richtig gut gefallen und es hat total viel Spaß gemacht. An einem Tag haben wir Dressage mit Hund gemacht. Dabei ging es darum, die Verbindung zwischen Hund und Mensch zu stärken und gleichzeitig die Muskulatur des Hundes zu fördern.

Wir haben verschiedene Übungen gemacht. Zum Beispiel standen die Hunde mit den Vorderpfoten auf Wackelpads oder auf einem Hocker. Dadurch konnten sie sich in verschiedene Richtungen strecken und ihre Balance trainieren.

Außerdem sind wir Slalom gelaufen und über kleine Hürden gegangen, damit die Hunde ihre Beine besser anheben und sich gut biegen.

Eine weitere Übung haben wir alle zusammen im Kreis gemacht. Dabei haben wir den Hunden nacheinander jedes Bein angehoben. Anschließend wurden auch die gegenüberliegenden Beine gleichzeitig angehoben, also zum Beispiel das rechte Vorderbein und das rechte Hinterbein. Das hat die Koordination und das Gleichgewicht der Hunde gefördert.

Zum Schluss wurde uns noch erklärt, wie ein Non-stop-Geschirr richtig sitzen soll und worauf man dabei achten muss.

Insgesamt war es ein sehr spannender und lehrreicher Tag, an dem ich viel Neues über das Training und die Gesundheit von Hunden gelernt habe.

Running, Strength & Bike (Paul)

Ein wichtiger Bestandteil des Mushers of Tomorrow Camps war der Bereich Running, Strength & Bike. In abwechslungsreichen Einheiten arbeiteten die Teilnehmenden an ihrer Ausdauer, Kraft und Koordination.

Beim Laufen standen Technik und Kondition im Mittelpunkt. Das Krafttraining verbesserte Stabilität, Beweglichkeit und Körperkontrolle, während die Bike-Einheiten die Ausdauer förderten und eine ideale Ergänzung zum Training waren.

Besonders schön war, dass das Training trotz der Anstrengung immer sehr viel Spaß gemacht hat. Die Trainerinnen und Trainer waren jederzeit nett, motivierend und lustig. Mit ihrer guten Laune sorgten sie dafür, dass jede Trainingseinheit abwechslungsreich war und man gerne mitgemacht hat.

So konnten alle nicht nur ihre sportlichen Fähigkeiten verbessern, sondern auch viele schöne gemeinsame Momente erleben.

Dieser Programmpunkt zeigte, wie wichtig eine vielseitige körperliche Vorbereitung ist und dass Training mit der richtigen Betreuung gleichzeitig effektiv und mit viel Freude verbunden sein kann.

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