FASZINATION:
SCHLITTENHUNDE

Der Verband Deutscher Schlittenhundesport Vereine
bietet Informationen für seine Mitglieder und
Interessenten an Schlittenhundesport in Deutschland

NEWS

SSVB-Trainings-Workshop – „Fit in den Winter“

 vom 15. – 17. Mai 2015 in 87499 Wildpoldsried / Allgäu   Veranstalter: Schlittenhundesport-Verband Bayern (SSVB)   Teilnehmer:    Alle Schlittenhundesportler, unabhängig der Winter-Disziplin, Bikejörer, Doghandler-/innen und Interessierte. Jugendliche ab 12 Jahren sind auch auch ohne Begleitung herzlich willkommen.   Teilnehmerzahl: mindestens 6 – maximal 12   Referent:        [...]

DER VIER SCHRITTE EINSTIEG

Dr. Jürgen Lüber
Dr. Jürgen LüberPräsident - VDSV
Neues Jahr, neuer Look – Schnell, geradlinig und einfach schön anzuschauen, das macht unseren Sport aus. Und von heute an auch unsere Website. Sie suchen Informationen zu unserem Sport? Aber gerne, das geht jetzt schnell ohne langes Stöbern! Sie möchten sich durchklicken, um einen Überblick über uns und unseren Sport zu gewinnen? Selbstverständlich, mit der neuen Navigation ist das kinderleicht! Sie möchten das alles übersichtlich und ansprechend präsentiert haben? Klar, auch das Auge hat hier seine Freude! Das alles passt zu uns – und es passt auch wunderbar zu Ihnen, unserem Besucher, zum langjährigen Vereinsmitglied oder dem interessierten Hundefreund. Klicken Sie sich durch und entdecken Sie uns neu!
1. DER VDSV

Die Geschichte + die wichtigsten Stichpunkte & Highlights des VDSV

2. SCHLITTENHUNDE

Welche trifft man am meisten im Verband an und wie sehen diese aus?

3. AUF DEM SCHNEE

Welche Schlittenhund Sportarten gibt es, wenn Schnee liegt?

4. IM GRÜNEN

Kein Schnee, kein Schlittenhundesport – oder vielleicht doch?

1. DER VDSV

Verband Deutscher Schlittenhundesport Vereine e.V.
EIN Verband – offen für ALLE

  • Europas grösster Schlittenhundesportverband mit
    über 40 Vereinen und mehr als 1700 Mitgliedern

  • Mitglied der IFSS (International Federation
    of Sleddogsport), der WSA (World Sleddog Association)
    und der ECF (European Canicross and Bikejöring Federation)

  • Mitglied im Kuratorium Sport und Natur e.V.

  • Gegründet im Jahr 2008 aus der AGSD (Arbeitsgemeinschaft Schlittenhunde Deutschlands) und dem DSSV (Deutscher Schlittenhunde Sport Verband)

  • Der Hund ist seit Jahrtausenden ein treuer Begleiter des Menschen. Als größter Schlittenhundeverband Europas würdigt der VDSV diese Beziehung seit 2008.

    Unser Verband unterstützt die meisten aktiven Teams und Sportler auf unserem Kontinent. Doch nicht nur der Profi soll hier mit seinem Kennel seinen Platz finden.

    Unabhängig von Ambition, Hunderasse und Anzahl der Vierbeiner – bei uns ist jeder willkommen, der sich und seinen Hunden an frischer Luft und freier Natur eine aktivere Freizeit bieten möchte.

    Ob Canicross, Skijöring oder klassische Rennen mit Schlitten – im VDSV geht es in jeder Facette abwechslungsreich zu. Besuchen Sie uns und lassen Sie sich von der Vielfalt des Schlittenhundesports begeistern.

Ehrungen des VDSV

Auf Grund hervorragender Leistungen für den Deutschen Schlittenhundesport
wurde als Würdigung die Ehrennadel des VDSV an folgende Personen verliehen:

Dieter Fischer
SSVSachsen

Björn Gedlich
SSVSachsen

Günter Kempel
RSSV

Klaus Engelbrecht

Christa Grimminger
SSSV

Achim Kölzow
BWSC

Rolf Karwecki
NSSV

Geschichtliches: Schlittenhundesport – der lange Weg!

Der Schlittenhund gehört zu den ältesten Gebrauchshunden der Welt. Sein Ursprung sind die nördlichen Regionen der Erde. Arktische Wölfe wurden domestiziert und später rassebedingt genetisch verändert. Schlittenhunde waren und sind auch heute noch wichtige Begleiter der Menschen dieser Klimazone. Mit seinem Leistungswillen, seiner Widerstandsfähigkeit, seiner Genügsamkeit, der damit verbundenen hohen Energiefreigabe und seinem freundlichen Wesen half der Schlittenhund dem Menschen beim Überleben in Eis, Schnee und extremer Kälte. Für die Urvölker des Nordens und die späteren Siedler waren Schlittenhunde zugleich wichtige Jagdgehilfen und familienfreundliche Begleiter. Einige Urvölker erinnern sich dieser hervorragenden Eigenschaften der Schlittenhunde wieder und setzen auf diese alte Tradition. Neben Motorschlitten fahren die Bewohner der arktischen Regionen wieder sehr bewusst mit ihren Schlittenhundengespannen.

In der Geschichte der Schlittenhunde gab es Ereignisse, die das Leistungsvermögen dieser Hunde und ihrer Musher (Schlittenhundeführer) sehr deutlich aufgezeigt haben. War es 1925 der legendäre Serumtransport von Nenana nach Nome, wo eine Stafette von Schlittenhundegespannen den Transport auf Grund widrigen Wetters übernahm. Mit dieser Leistung konnten die an Diphtherie erkrankten Einwohner von Nome (Alaska) gerettet werden!

Heute erinnert das Iditarod-Rennen über 1.000 Meilen an diese Leistung und lässt den Pioniergeist aufflammen. Oder denken wir an die vielen Nord- und Südpolexpeditionen, wo Schlittenhunde zum Ziehen schwerer Lasten eingesetzt wurden. Es gab aber auch Transporte von Kriegsgeräten und Nahrung, da Pferde und Maultiere wetterbedingt nicht mehr die Zugarbeit verrichten konnten. Dies geschah im ersten Weltkrieg, die französische Regierung holte 450 Schlittenhunde von Alaska nach Europa, um sie in den eingeschneiten Vorgesen einzusetzen. Für den Einsatz der Hunde als Schlittenhunde gab es zwei Entwicklungswege im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts.

Zum Einen bildeten reinrassige Schlittenhunde die solide Basis für das Ziehen von Schlitten mit Lasten im hohen Norden. Diese Rassehunde gehören der Gruppe der Nordischen Hunde an. Es sind der Siberian Husky, der Alaskan Malamut, der Samojede und der Grönlandhund. Sie sind Züchtungen aus den kynologischen Erfahrungen der Menschen der jeweiligen Regionen unserer Erde. So entstand die Rasse der Samojeden durch das Nomadenvolk der Samojeden in den Weiten Sibiriens. Der Grönlandhund hatte seinen züchterischen Ursprung in Grönland. Der Alaskan Malamute wurde in Nordamerika gezüchtet und der heute sehr bekannte Siberian Husky bei den Tschuktschen. Damals war er unter der Bezeichnung Chuckchis bekannt und kam durch William Goosak nach Nordamerika.

Dort wurde er genetisch durch Zuchtveränderungen beeinflusst und es entstand der Rassestandard und seine heutige Bezeichnung. Man merkte aber auch, dass jeder Hund, der physisch und psychisch in der Lage war, freiwillig im Geschirr vor einem Schlitten zu arbeiten, als Schlittenhund seine Daseinsberechtigung hatte. Durch Hundezuchten in Nordamerika auf der Grundlage des Siberian Huskys mit Jagd- und Windhunden entstanden die Alaskan Huskys. Einkreuzungen mit sogenannten Trapperhunden brachten weitere genetische Variabilität der Hunde.

In Skandinavien war der Jagdhundanteil viel größer, Deutsch-Kurzhaar und Pointer waren hier genetisch stärker vertreten, es entstanden die Norwegian Hounds. In Mitteleuropa wurden auch solche Züchtungen vollzogen, hier entstand der Europäische Schlittenhund.
Welcher Hund den Schlitten zieht und konzentriert arbeitet, bleibt jedem Gespannführer selbst überlassen. Er entscheidet über den Einsatz von reinrassigen (FCI anerkannte Rasse) oder nichtreinrassigen Schlittenhunden.

Wenn man mit seinem Gespann über den verschneiten Trail fährt und den Blick in die Landschaft schweifen lassen kann, ist das Naturerlebnis völlig unabhängig von der eingesetzten Rasse der Hunde. Es ist zugleich eine sehr hohe Verpflichtung gegenüber den Hunden, alles zu tun, damit durch artgerechte Haltung, veterinärmedizinischer Vor- und Nachsorge und sportlichem Einsatz ihr Wohlbefinden abgesichert ist.

Deshalb organisiert der VDSV mit seinen Mitgliedsvereinen neben unserer Hauptaufgabe, der Organisation und Durchführung der Wettkampfsaison eines jeden Jahres, Weiterbildungen für Musher und Schlittenhundefreunde unseres Verbandes. Die Themen sind so vielschichtig wie unser Schlittenhundesport. Erste Hilfe-Kurse am Hund, veterinärmedizinische Vorträge, Schulungen zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Schlittenhund, aber auch das Erlernen von Ski- und Schlittenfahrtechniken sind Bestandteil unserer Verbandsarbeit. Um an Rennen teilnehmen zu dürfen, werden typische Rennsituationen in so genannten ‘Mush with P.R.I.D.E.’ Seminaren geschult.

Es war der richtige Weg, den die ehemaligen Verbände DSSV und AGSD seit März 2008 gegangen sind, den VDSV-Dachverband zu gründen.
Als mitgliederstärkster Schlittenhundesport Verband Europas stehen wir mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen allen Interessenten mit Rat und Tat zur Verfügung.

Sprechen Sie uns an!

Schlittenhundesport – Rennen und Klasseneinteilungen

Wer seinem Schlittenhund oder seinen Schlittenhunden eine artgerechte Beschäftigung bieten will, kommt um den Schlittenhundesport nicht herum. Je nach Anzahl der Hunde – reinrassige oder nicht reinrassige – gibt es zahlreiche Möglichkeiten der Betätigung in verschiedenen Klassen und Kategorien. Skandinavier, Skijöring und S-Velo sind Kategorien, wo man bereits mit einem Hund oder auch mit bis zu drei Hunden Schlittenhundesport betreiben kann. In der schneefreien Vorbereitungszeit ist Joggen oder Mountainbikefahren eine Alternative und abhängig von der Lufttemperatur.

Bei den Gespannen werden die Hunde in unseren Breiten paarweise eingespannt. Es gibt 2-er, 3-4-er, 5-6-er, 7-8-er und offene (ab 9 Hunde) Gespanne. Das auf Grönland übliche Fächergespann ist bei unseren Wald- und Feldwegen ungeeignet und wird daher nicht verwendet. Es gibt Sprint- und Distance-Rennen. Die Rennordnungen der Weltverbände IFSS, WSA, ISDRA und der Kontinentverband ESDRA legen die Grundlagen für die Klasseneinteilungen und für die Regeln bei den Rennen fest.

Sprint-Rennen:

In Europa ist dies die häufigste Art der Schlittenhunderennen. So werden zur Vorbereitung der Rennsaison Wagenrennen durchgeführt. Im Herbst betragen die Streckenlängen zwischen 5 und 7 Kilometer. Bei entsprechender Schneelage kommt der Schlitten zum Einsatz bei Streckenlängen von ca. 10 bis 20 Kilometern.

Bei den Sprintrennen werden folgende Kategorien gewertet:
Skandinavier, Skijäring, D (2 Hunde), C (3-4 Hunde), B (5-6 Hunde), A (7-8 Hunde) und offene (ab 9 Hunde) Gespanne. Es gibt entsprechend der eingesetzten Hunderasse separate Wertungen bei den D, C und B Gespannen, so unterscheidet man 1=Siberian Husky, 2=Samojede – Grönlandhund – Alaskan Malamute und 3=Hunde ohne Zuchtpapiere (nicht-reinrassig).
Bei Rennveranstaltungen, aber auch beim privaten Training muss die Genehmigung des Waldbesitzers vorliegen. Es sollte auch mit den Jagdausübungsberechtigten Absprachen geben. In Gebieten mit touristischer Nutzung ist Rücksichtnahme ebenso nötig, um Wanderer, Langläufer und sonstige Naturliebhaber nicht zu gefährden.
Eine gültige Haftpflichtversicherung für Wettkampf und Training ist ein Muss.

Distance-Rennen:

… sind Rennen mit einer erheblich längeren Strecke, sie werden nur als Schneerennen durchgeführt. Tagesstrecken von 40 – 45 Kilometer sind der untere Level. Jeder Starter hat nach der Rennordnung eine zusätzliche Notausrüstung, z.B. Erste Hilfe-Set für Mensch und Hund, Ersatzleinen, Wasser, Hundesnacks, warme Bekleidung, eine Notfalldecke und weitere vorgeschriebene Utensilien mitzuführen – diese wird auch vor dem Start kontrolliert! Es gelten die jeweiligen Rennordnungen und Modifikationen der bereits bei Sprintrennen angegebenen Weltverbände.

Wer schon einmal ein Rennen oder eine Tour bei eisigen Temperaturen, Schnee und widrigen Bedingungen absolviert hat, wird seinen Hunden auf Grund ihres Wesens und ihrer vollbrachten Leistung respekt-, würde- und liebevoll begegnen.

2. SCHLITTENHUNDE

ALASKAN HUSKY

SIBERIAN HUSKY

EUROPÄISCHER SCHLITTENHUND

SAMOJEDE

ALASKAN MALAMUTE

WEITERE SCHLITTENHUNDE:

Geschichtliches zum Schlittenhund

Der Schlittenhund gehört zu den ältesten Gebrauchshunden der Welt. Sein Ursprung sind die nördlichen Regionen der Erde. Arktische Wölfe wurden domestiziert und später rassebedingt genetisch verändert. Schlittenhunde waren und sind auch heute noch wichtige Begleiter der Menschen dieser Klimazone.

Mit seinem Leistungswillen, seiner Widerstandsfähigkeit, seiner Genügsamkeit, der damit verbundenen hohen Energiefreigabe und seinem freundlichen Wesen half der Schlittenhund dem Menschen beim Überleben in Eis, Schnee und extremer Kälte. Für die Urvölker des Nordens und die späteren Siedler waren Schlittenhunde zugleich wichtige Jagdgehilfen und familienfreundliche Begleiter. Einige Urvölker erinnern sich dieser hervorragenden Eigenschaften der Schlittenhunde wieder und setzen auf diese alte Tradition. Neben Motorschlitten fahren die Bewohner der arktischen Regionen wieder sehr bewusst mit ihren Schlittenhundengespannen.

In der Geschichte der Schlittenhunde gab es Ereignisse, die das Leistungsvermögen dieser Hunde und ihrer Musher (Schlittenhundeführer) sehr deutlich aufgezeigt haben.
War es 1925 der legendäre Serumtransport von Nenana nach Nome, wo eine Stafette von Schlittenhundegespannen den Transport auf Grund widrigen Wetters übernahm. Mit dieser Leistung konnten die an Diphtherie erkrankten Einwohner von Nome (Alaska) gerettet werden!

Heute erinnert das Iditarod-Rennen über 1.000 Meilen an diese Leistung und lässt den Pioniergeist aufflammen.

Oder denken wir an die vielen Nord- und Südpolexpeditionen, wo Schlittenhunde zum Ziehen schwerer Lasten eingesetzt wurden. Es gab aber auch Transporte von Kriegsgeräten und Nahrung, da Pferde und Maultiere wetterbedingt nicht mehr die Zugarbeit verrichten konnten. Dies geschah im ersten Weltkrieg, die französische Regierung holte 450 Schlittenhunde von Alaska nach Europa, um sie in den eingeschneiten Vorgesen einzusetzen.

Für den Einsatz der Hunde als Schlittenhunde gab es zwei Entwicklungswege im ersten Drittel des letzten Jahrhunderts.

Zum Einen bildeten reinrassige Schlittenhunde die solide Basis für das Ziehen von Schlitten mit Lasten im hohen Norden. Diese Rassehunde gehören der Gruppe der Nordischen Hunde an.

Es sind der Siberian Husky, der Alaskan Malamut, der Samojede und der Grönlandhund. Sie sind Züchtungen aus den kynologischen Erfahrungen der Menschen der jeweiligen Regionen unserer Erde.

So entstand die Rasse der Samojeden durch das Nomadenvolk der Samojeden in den Weiten Sibiriens. Der Grönlandhund hatte seinen züchterischen Ursprung in Grönland. Der Alaskan Malamute wurde in Nordamerika gezüchtet und der heute sehr bekannte Siberian Husky bei den Tschuktschen. Damals war er unter der Bezeichnung Chuckchis bekannt und kam durch William Goosak nach Nordamerika.

Dort wurde er genetisch durch Zuchtveränderungen beeinflusst und es entstand der Rassestandard und seine heutige Bezeichnung.

Man merkte aber auch, dass jeder Hund, der physisch und psychisch in der Lage war, freiwillig im Geschirr vor einem Schlitten zu arbeiten, als Schlittenhund seine Daseinsberechtigung hatte.

Durch Hundezuchten in Nordamerika auf der Grundlage des Siberian Huskys mit Jagd- und Windhunden entstanden die Alaskan Huskys. Einkreuzungen mit sogenannten Trapperhunden brachten weitere genetische Variabilität der Hunde. In Skandinavien war der Jagdhundanteil viel größer, Deutsch-Kurzhaar und Pointer waren hier genetisch stärker vertreten, es entstanden die Norwegian Hounds. In Mitteleuropa wurden auch solche Züchtungen vollzogen, hier entstand der Europäische Schlittenhund.

Der Schlittenhund und der VDSV

Welcher Hund den Schlitten zieht und konzentriert arbeitet, bleibt jedem Gespannführer selbst überlassen. Er entscheidet über den Einsatz von reinrassigen (FCI anerkannte Rasse) oder nichtreinrassigen Schlittenhunden.

Wenn man mit seinem Gespann über den verschneiten Trail fährt und den Blick in die Landschaft schweifen lassen kann, ist das Naturerlebnis völlig unabhängig von der eingesetzten Rasse der Hunde.

Es ist zugleich eine sehr hohe Verpflichtung gegenüber den Hunden, alles zu tun, damit durch artgerechte Haltung, veterinärmedizinischer Vor- und Nachsorge und sportlichem Einsatz ihr Wohlbefinden abgesichert ist.

Deshalb organisiert der VDSV mit seinen Mitgliedsvereinen neben unserer Hauptaufgabe, der Organisation und Durchführung der Wettkampfsaison eines jeden Jahres, Weiterbildungen für Musher und Schlittenhundefreunde unseres Verbandes. Die Themen sind so vielschichtig wie unser Schlittenhundesport. Erste Hilfe-Kurse am Hund, veterinärmedizinische Vorträge, Schulungen zum verantwortungsvollen Umgang mit dem Schlittenhund, aber auch das Erlernen von Ski- und Schlittenfahrtechniken sind Bestandteil unserer Verbandsarbeit. Um an Rennen teilnehmen zu dürfen, werden typische Rennsituationen in so genannten ‘Better Mushing’ Seminaren geschult.

Es war der richtige Weg, den die ehemaligen Verbände DSSV und AGSD seit März 2008 gegangen sind, den VDSV-Dachverband zu gründen.

Als mitgliederstärkster Schlittenhundesport Verband Europas stehen wir mit unseren Erfahrungen, unserem Wissen allen Interessenten mit Rat und Tat zur Verfügung.

3. AUF DEM SCHNEE

SKIJÖRING

Schneevariante des Bikejöring. Team aus 1-2 leistungsfähigen, zugstarken Hunden und 1 Mensch, die durch eine Ruckdämpferleine miteinander verbunden sind (Hüftgurt beim Menschen, Zuggeschirr (X-Back etc.) bei den Hunden). Hohe Anforderung an skifahrerisches Können (Skatingtechnik) und Kondition des Menschen. Renndistanzen zwischen 6 und 16 km wobei durchschnitt­l. bis zu 30 km/h an Geschwindigkeit erreicht werden.

GESPANNE

Gespanngruppen zwischen 2 und beliebig vielen Hunden ab 12 Monaten. Hunde werden i.d.R paarweise vor einen Wagen oder Schlitten gespannt, wobei sie jeweils über die zentrale Zugleine mit dem jeweiligen Gefährt verbunden sind. Musher (Gespannführer) steht auf dem Wagen oder Schlitten und gibt die Kommandos an den oder die Leader (vorderste Hunde), welche/r dann die Richtung und das Tempo (Ø bis 25 km/h) für das Gespann vorgibt.

PULKA

Traditionsreichste kleine Klasse, bei der 1 bis 4 Hunde im Zuggeschirr über eine Zugstange mit einem Lastenschlitten (Pulka) verbunden sind. Sportler ist auf Skatingskiern mit der Pulka mittels einer Ruckdämpferleine verbunden. Bei einer Streckenlänge von 6 bis 16 km wird die Pulka von den Hunden gezogen, der Mensch folgt aus eigener Kraft, wobei Durchschnittgeschwindigkeiten um die 20 km/h erreicht werden können.

4. IM GRÜNEN

BIKEJÖRING

Das Team besteht aus 1 lauffreudigen Hund und 1 Mensch. Der Hund ist mittels einer Ruckdämpferleine mit einem geländegängigen Rad (MTB) verbunden oder direkt mit dem Radfahrer an einem Bauchgurt. Der Hund muss sich immer vor dem Rad befinden, sodass der Fahrer sich seinem Laufpartner anpassen muss. Die Streckenlängen bewegen sich zwischen 2 bis 10km. Helm und Handschuhe sind Pflicht, Brille und Bikeantennen werden empfohlen.

CANICROSS

Geländelauf mit 1 Hund / 1 Mensch Team. Geeignet für alle lauffreudigen Hunde ab 1 Jahr; keine Einschränkungen bei Rasse und Größe. Läufer und Hund sind durch eine Leine mit Ruckdämpfer verbunden (Hüftgurt beim Menschen, Zuggeschirr (X-Back etc.) beim Hund). Der Hund sollte sich vor dem Läufer befinden; das Tempo wird durch den Läufer bestimmt. Renndistanzen zwischen 2,5 und 7 km. Vorwiegend im Herbst und Frühjahr.

SCOOTER

Einstieg in die Gespannklasse mit Teams bestehend aus 1-2 Hunden. Geeignet für zugwillige Hunde mit den körperlichen Voraussetzungen einen Scooter bewegen zu können. Hunde und Scooter sind über eine Ruckdämpferleine miteinan­der verbunden. Geschwindigkeit wird durch die Hunde bestimmt, wobei der Mensch durch mittreten unterstützen kann. Schutzhelm und Handschuhe sind Pflicht, Schutzbrille und Bike-Antenne empfehlenswert.

EINSTIEG ERFOLGREICH!

Sind Sie neugierig geworden auf den Schlittenhundesport und möchten nun selbst aktiv werden? Auf unserer Seite finden Sie die Links zu den Schlittenhundevereinen in Ihrer Nähe. Dort finden Sie alle Infos, die Sie brauchen, um in Ihrer Umgebung in den Sport einsteigen zu können. Wenn Sie weiter auf unserer Seite verweilen möchten können Sie sich in unserer Vet Corner über die Gesundheit des Hundes informieren oder in unserem Veranstaltungskalender bundesweit nach kommenden Events stöbern. Der VDSV und die Schlittenhundesportvereine in Deutschland freuen sich auf Sie!